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hat, ſo muß Herr Bamboche ſehr zeitig ſich verliebt haben, denn wenn er jetzt ungefaͤhr dreißig Jahr alt iſt, ſo hat er dieſe ewige Liebe in ſeinem zehnten oder zwolften Jahre ge⸗ ſchworen.“
„Der Boͤſewicht iſt vorſchnell in der Liebe, ſowie die Vorſchnellen in der Liebe Böſewichte ſind,“ ſagte belehrend Herr Beaucadet, und fuhr fort, die beſonderen Kennzeichen vorzuleſen, die das Signalement noch angab:
„Auf der rechten Bruſt befindet ſich ebenfalls eine roth und ſchwarze Taͤttowirung, zwei engverſchlungene Hände dar⸗ ſtellend, und darunter folgende Worte:
„Bruͤderliche Liebe fur das ganze Leben fuͤr Martin. 10. December 1825.“
„Alle Teufel, Bamboche iſt noch vorſchneller mit der
Freundſchaft als mit der Liebe geweſen,“ ſagte Latrace.
„Es wird wohl ein Bandit von ſeiner Art ſein, der bei irgend einem alten Räuber mit ihm aufgefuͤttert worden iſt. Er wird ſie wohl mit dem Saugkaͤnnchen auferzogen haben .. zum Verbrechen! .. und die Rangen haben ganz gut profitirt!“ fuhr der Unteroffizier fort, und las das Sig⸗
nalement weiter:
„Unter dieſen Worten befindet ſich eine merkwuͤrdige Figur, die man mit nichts Anderem beſſer, als mit dem Kerb⸗ holze eines Bäckers vergleichen koͤnnte; auf dieſem Schnorkel, der eine doppelte blaue Linie bildet, ſind fuͤnf ungleiche rothe
Querſtriche eingepraͤgt, die ungefaͤhr das Viertel der Laͤnge


