Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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„In welchem Theile des Waldes jagt Ihr?“ „unſer Fuchs iſt wieder in das zweite Gehege des alten Gehaͤus von PAubépin (Hagedorn) zuruͤckgegangen.“ „Giebt es nicht in dieſem Gehau große Felſen, und dich⸗ tes Gebuͤſch?“ fragte der Unteroffizier ſehr angelegentlich. „Ja, Herr Beaucadet, ein wahrer Eberſtand! . .. Euch zu dienen; ein ſo dichter Wald, daß meine Hunde Noth haben werden, durchzukommen.“ Nach einigem Nachdenken rief der Unteroffizier: „Mein Entſprungener muß eher dort als anderswo zu finden ſein. Dieſen Morgen, bei Tagesanbruch, hat ein Koͤhler einen Mann in Lumpen gekullt, in jenes Gehaͤu ein⸗ dringen ſehen, deſſen Signalement mit dem meines Raͤubers zuſammentrifft, und da mein Raͤuber des Tages uͤber nicht aus dem Walde wieder herauszukommen ſich getrauen darf, ſo hoffe ich ihn eben ſo ſicher zu erwiſchen, als Ihr, Vater Latrace, Euren Fuchs.“ „Aber, was wartet Ihr denn dann ſo lange, Herr Beau⸗ eadet, ehe Ihr Euer Nachſpuͤren anfangt?“

„Ich warte auf einen von meinen Leuten, der mir melden wird, wann das Treiben angefangen hat; dann wird mein Raͤuber von drei Seiten bedraͤngt werden, .. und man wird ihn auf dieſen Waldrand treiben, den ich und meine Gensd'armen beſetzt halten.“

„Aber ſeit wann giebt es denn einen Räuber in der hieſigen Gegend?“