Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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„Dabei geht aber die Zeit verloren, und wir werden un⸗ ſere Treibjagd verfehlen.“

„Ruhe in den Gliedern!“ ſagte befehleriſch e Beau⸗ cadet, und ſah den Sprecher uͤber die Achſel an.

„Da verlohnte ſichs wohl der Muͤhe, uns die Karabi⸗ ner und die Piſtolen laden zu laſſen?“ murmelte der alte Soldat verdrießlich.

„Eine Treibjagd? .. Geladene Gewehre?“ ſagte der Jäger erſtaunt. — „Ah, ich verſtehe — Ihr ſucht irgend einen Ausreißer . irgend einen Wildſchuͤtz vielleicht den Beéte⸗puante?“

Und abermals verrieth das Geſicht des Jägers einige Aengſtlichkeit.

„Einen Ausreißer? einen Wildſchuͤtz?“ ſagte verächtlich der Unteroffizier. „Warum nicht gar! .. . Das Wild, was ich jagen will, verhält ſich zu einem Ausreißer oder Wild⸗ ſchuͤtz, wie ein Eber oder Wolf zu dem Fuchs, dem Ihr auf der Spur ſeid, Vater Latrace. — Aber ich beeile mich nicht mit meinem Treibjagen, und das aus guten Gruͤnden.“

Ehe wir weiter in dieſer Erzählung fortſchreiten, wollen wir noch einmal erwahnen, daß dieſe Scene ſich auf einem Wege ereignete, der laͤngs eines Eichenwaldes ſich hinzog, uber dem ſich ein Gehau von ungeheuer hohen Fichten erhob.

„Ihr verfolgt alſo wohl einen großen Verbrecher?“ fragte der Jäger.

Anſtatt zu antworten ſagte Herr Beaucadet, wie von einem ploͤtzlichen Gedanken ergriffen, zu dem Jäger: