Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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„Ihr ſeid wohl ſeit zwei Tagen nicht nach Salbris ge⸗ kommen?“

„Nein. .

„Dann habt Ihr auch nicht das Signalement meines Miſſethäters geleſen, das an dem Rathhauſe angeſchlagen iſt?“

„Nein, Herr Beaucadet.“

„So will ich es Euch leſen. Wenn Ihr ihm begegnet, ſo könnt Ihr ihn dann mit Hilfe Eurer Hundewärter feſt⸗ halten. Hort wohl zu, Vater Latrace, und Ihr da auch,“ ſetzte Herr Beaucadet zu den Treibern, die ſich näherten, ge⸗ wendet, hinzu.

Der Unteroffizier zog ein Papier aus einer ſeiner Ta⸗ ſchen, und las, wie folgt:

„Signalement des Mannes: Bamboche (der Dickling) genannt.“

„Ein ſpaßhafter Name, das muß ich ſagen,“ meinte Latrace.

„Man kennt ihn unter keinem anderen, deßhalb muß das Gericht ſich erniedrigen, ihn bei dieſem zu nennenz“ ſagte Herr Beaucadet, und fuhr fort:

„Dieſem Gefangenen, deſſen wahrer Name und deſſen Eltern unbekannt ſind, iſt es gelungen, in der Nacht vom 12. zum 13. October aus dem Gefaͤngniſſe von Bourges zu entkommen, in das man ihn wegen eines doppelten Mordes gebracht hatte; man glaubt fuͤr gewiß annehmen zu duͤrfen, daß er, nachdem er im Walde von Romorantin beinahe gefan⸗ gen genommen wurde, ſich in die Walder und einſamen Hai⸗