Angeredete und legte die Hand gruͤßend an den Schirm ſei⸗ ner Muͤtze; „das Thier, das wir jagen wollen, iſt mehr liſtig als wild; es iſt eine einfache Kanaille von einem Fuchſe, und ich denke wohl, wir werden ihn auf die Fuͤße gebracht haben, ehe der Herr Graf, ſein Sohn und die uͤbrige Geſellſchaft angekommen ſind.“
„Ah! das iſt wohl hier das Jagdrendezvous?“
„Ja, Herr Beaucadet, und da es heißt, Sie liebten das ſchöne Geſchlecht, ſo will ich Ihnen ſagen, daß es in der Geſellſchaft, die mit dem Herrn Grafen und ſeinem Sohne kommt, feines und reizendes Wild giebt!“
„Ich bin ein Mann, und als ſolcher wird Niemand fuͤr unbekannt erachtet mit dem Geſetze der Liebe,“ antwortete Herr Beaucadet ſich raͤuspernd, ſehr zufrieden mit dieſer Variante eines juriſtiſchen Sprichwortes, deſſen er ſich haͤufig bediente. „Aber was iſt das fuͤr ein ſchoͤnes Wild, von dem Ihr ſpracht, Vater Latrace?“
„Gutsnachbarinnen des Herren Grafen, Madame Wil⸗ ſon und ihre Tochter.“
„Ach ja! die Amerikanerinnen, die Schweſter und Nichte des großen Mannes, der ausſieht wie ein Faß; die kuͤrzlich erſt in's Land gekommen ſind .. Man ſagt, ſie waͤren vornehm, nun, man wird das bald erfahren,“ ſagte Herr Beaucadet, druckte ſich den Dreieck feſter auf den Kopf und gab ihm eine Richtung von 45 Graden Windbeutelei. „Ich werde meinen Rapportzettel von den Amerikanerinnen


