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heuchleriſchen, verſchmitzten Dorfſchulzen gaben. Mit einem Worte, man werfe das Kleid eines Commiſſairs der alten Comodie uͤber die Uniform eines alten Haudegens und man wird das vollendete Bild des Herrn Beaucadet erhalten, eines koͤſtlichen Muſters richterlicher Albernheit und Selbſtgenuͤg⸗ ſamkeit.
Die Gensd'armen und Jaͤger mußten, da ſie von zwei einander entgegengeſetzten Wegen herkamen, ſich an einem Kreuzwege treffen, der nach der Ebene zu offen, nach dem Walde hin aber durch ein ſehr dichtes Buſchwerk geſchloſ⸗ ſen war.
„Ah! da iſt Herr Beaucadet,“ ſagte mit einer Art Un⸗ ruhe der alte Jäger zu ſeinen Hundewaͤrtern, indem er ſein Pferd an einem Kreuze, das mitten am Wege ſtand, anhielt, „man muß dieſem wuͤrdigen Gensd'armen hoͤflichſt guten Tag ſagen, denn ſeht Ihr, meine Jungen, den Gensd'armen muß man immer gruͤßen, maaßen er des Sonntags die Po⸗ lizei in den Schaͤnken vertritt, und da er nicht ſelbſt trinken darf, ihn das unduldſam gegen das Trinken der Andern macht.“
Nicht lange, ſo traf Herr Beaucadet mit den Jägern zuſammen, hielt ſein Pferd bei dem alten Berittenen an und ſagte dieſem mit ſchnarrender Stimme und in einem ſpottiſchen, halb duͤnkelhaften Tone:
„Nun, Vater Latrace, Ihr ſchickt Euch wohl an durch Dick und Duͤnn die wilden Thiere dieſes Waldes zu jagen?“
„Ihr ſeid zu gutig, Herr Beaucadet,“ erwiderte der


