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licher in den hoͤhern Kreiſen des Lebens, weil man hier dem
Laſter oft nur um des Laſters willen frohnte. Und kam er dann nach Hauſe, und ſtaͤrkte ſeinen Geiſt an den Buͤchern
Fouriers und andrer Denker, ſo hatte er in eigner An⸗
ſchauung Beſtaͤtigung deſſen gefunden, was ihm fruͤher als
Unwahrſcheinlichkeit erſchienen war, und ſo reifte denn in
ihm der Entſchluß zur Ausfuͤhrung, jenes Elend das ihn
ſchreckte, den Augen der Menſchheit in lebenstreuem Bilde zu zeigen. So entſtanden die „Geheimniſſe von Pa⸗
ris,“ die, man mag es verſuchen wie man will zu wider⸗
ſtreiten, ein nur zu treues Bild der ſittlichen Zuſtaͤnde der
Jetztwelt liefern. Soll von den Erfolgen dieſes Lebensbil⸗ des — denn es iſt kein Roman — die Rede ſein? Schet
um Euch, Ihr findet ſie uberall! Nicht jene Wohlthaͤtigkeits⸗
vereine ſind es, die das Buch hervorrief, nicht jenes mächtige, aber unthätige Mitgefuͤhl, das zarte Seelen dem Elende ihrer
Bruͤder und Schweſtern widmen, aber das Intereſſe fuͤr die Luſtände der Geſellſchaft, das ſeit jenen Tagen Alle, die nur
irgendwie auf die Geſtaltung unſrer Zuſtaͤnde Einfluß haben, daran nehmen, die Forſchungen denkender Köpfe, dem Un⸗
gluck gruͤndlich abzuhelfen, die zwar langſam, aber ſicher fort⸗
ſchreitende Reform unſrer geſelligen Verhaͤltniſſe endlich, das
ſind die großen Folgen auch von Sue's Werke.
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