Teil eines Werkes 
1. Band (1847)
Entstehung
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licher in den hoͤhern Kreiſen des Lebens, weil man hier dem

Laſter oft nur um des Laſters willen frohnte. Und kam er dann nach Hauſe, und ſtaͤrkte ſeinen Geiſt an den Buͤchern

Fouriers und andrer Denker, ſo hatte er in eigner An⸗

ſchauung Beſtaͤtigung deſſen gefunden, was ihm fruͤher als

Unwahrſcheinlichkeit erſchienen war, und ſo reifte denn in

ihm der Entſchluß zur Ausfuͤhrung, jenes Elend das ihn

ſchreckte, den Augen der Menſchheit in lebenstreuem Bilde zu zeigen. So entſtanden die „Geheimniſſe von Pa⸗

ris,“ die, man mag es verſuchen wie man will zu wider⸗

ſtreiten, ein nur zu treues Bild der ſittlichen Zuſtaͤnde der

Jetztwelt liefern. Soll von den Erfolgen dieſes Lebensbil⸗ des — denn es iſt kein Roman — die Rede ſein? Schet

um Euch, Ihr findet ſie uberall! Nicht jene Wohlthaͤtigkeits⸗

vereine ſind es, die das Buch hervorrief, nicht jenes mächtige, aber unthätige Mitgefuͤhl, das zarte Seelen dem Elende ihrer

Bruͤder und Schweſtern widmen, aber das Intereſſe fuͤr die Luſtände der Geſellſchaft, das ſeit jenen Tagen Alle, die nur

irgendwie auf die Geſtaltung unſrer Zuſtaͤnde Einfluß haben, daran nehmen, die Forſchungen denkender Köpfe, dem Un⸗

gluck gruͤndlich abzuhelfen, die zwar langſam, aber ſicher fort⸗

ſchreitende Reform unſrer geſelligen Verhaͤltniſſe endlich, das

ſind die großen Folgen auch von Sue's Werke.

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