und wirken nach ſeinen Kräften, um dem Elende zu begeg⸗ nen, das ſich zu einem fuͤrchterlichen Kriege gegen die Gluͤck⸗ lichen, gegen die Menſchheit ruͤſtete. Da war es Sue, der ſtill in ſeinem Zimmer ſaß und arbeitete; in einfacher Tracht, im Gewande des Proletariats ging er mitten hinein in die Maſſen der Unglucklichen, die nichts auf der Welt ihr eigen nennen, als das Elend und die Verzweiflung, die mit ihnen geboren werden. Allein und ungekannt lebte er mit den Ver⸗ brechern, die von dem Raub und Mord der Nacht ihr elen⸗ des Leben friſteten, weil die Geſellſchaft, vielleicht des Fehl⸗ tritts ihrer Jugend wegen, zu dem der Hunger und die Ver⸗ zweiflung ſie verfuͤhrt, ihnen das Recht genommen, ehrliche Menſchen zu ſein; er ſchlich ſich ein in die Haͤuſer und in die Höhlen, in die das Elend und das Verbrechen ſich fluchten; er ſah maͤnnliche Kraft zuſammenbrechen unter den fuͤrchter⸗ lichen Schlaͤgen des eiſernen Arms des Schickſals; er ſah edle Weiblichkeit mit Verzweiflung ringen gegen die Noth, gegen den Hunger, — er ſah ſie unterliegen. Und wenn er dann den beſtaubten Kittel von ſich warf und zuruckkehrte in die Umgebungen, in welche ein guͤnſtiges Schickſal ihn ſtelltes wenn er da glaubte, die Tugend ſtark zu finden, die dort er unterliegen ſah, weil das Geſchick ſie bekämpfte: ſo fand er doch auch hier uͤberall das Laſter, und zwar um ſo ſchreck⸗
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