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intereſſante Thatſachen zu ſchöpfen, die, wenn auch den Ge⸗ ſchichtsforſchern zum Theil bekannt, doch bis dahin in Ma⸗ nuſcripten vergraben lagen und nur theilweiſe in den Me⸗ moiren des Marquis von Lafare, die kein Menſch jetzt mehr kennt, beſprochen worden waren. Di ſe Enthuͤllungen aus den Zeiten Ludwig XIV., jener intereſſanten Epoche der franzöſiſchen Geſchichte, bilden den Stoff des Latreaumont. Faſt zu gleicher Zeit vollendete Sue ſein großes hiſto⸗ riſches Buch: Geſchichte der franzöſiſchen Marine im Zeitalter Ludwig XlV., ein Werk das in jeder Be⸗ ziehung intereſſant und fuͤr den nur einigermaßen Kundigen ein höchſt lehrreiches Buch iſt. Es iſt keine trockene Ge⸗ ſchichte wie wir in Deutſchland faſt nur die Geſchichte ken⸗ nen, und wodurch ſie dem gewöhnlichen Leſer, der weder Zeit noch Kraft hat die Lecture zu ſtudiren, leider nur zu oft verleidet wird; Sue taucht ſeine Feder, auch wenn er Ge⸗ ſchichte ſchreibt, in den reichen Born ſeiner Phantaſie, ohne die Wahrheit, ohne den Ernſt der Geſchichte zu entſtellen oder zu verhuͤllen. Er hatte den Zweck, mit dieſer Schrift zugleich ſeine Landsleute zu begeiſtern fuͤr die Marine, und, ſelbſt als Seemann Jahre lang in allen Richtungen und Welttheilen das Meer befahrend, tätte er ſeine Abſicht in England oder bei jedem andern im Seeleben groß geworde⸗


