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hindurch in den mediziniſchen Wiſſenſchaften erworben und ge⸗ ſichert hatte, wuͤnſchte, daß Eugen auch der Erbe und Träger dieſes Ruhmes ſein möchte. So wenig aber auch dem lebhaften Geiſte Eugen's das trockene Studium der Wiſſenſchaften be⸗ hagte, ſo wenig er ſelbſt auch Neigung und Beruf in ſich fuͤhlen mochte, ſein Lehen am Krankenbette und in den Kliniken und Spitälern zuzubringen, ſo folgte er doch dem Wunſche ſeines Vaters und betrat fruhzeitig ſchon die mediziniſche Carriere, in derer mit Leichtigkeit die theoretiſchen Schwierigkeiten uberwand. Kaum 16 Jahre alt, wurde er als Chirurg im koͤniglichen Militair-Krankenhauſe angeſtellt, und im Jahre 1823 be⸗ gleitete er als Chirurg des Generalſtabes die Armee nach Spanien, wo er, um dem Kriegsſchauplatze naͤher und zugleich ſelbſt im Felde mit thätig ſein zu können, nach eini⸗ ger Zeit ſich zum 7. Artillerieregiment verſetzen ließ. Das bewegte Leben im Felde gefiel dem beweglichen, thätigen Eu⸗ gen beſſer, als das trockne Studium am Studirtiſche, und ſo treffen wir ihn auf faſt allen Punkten, wo die franzoͤſiſche Armee focht. Er war bei der Belagerung von Cadir, ſo wie bei der Einnahme vom Trocadero und vor Teneriffa; aber ſeine Phantaſie, ſein lebhafter, alle Eindruͤcke ſchnell auffaſſender Geiſt war wohl noch thäͤtiger, als ſeine geſchickte chirurgiſche Hand. Allein der Dienſt in dem Krieg zu Lande verlor bald den


