Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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einen Selbſtmord ein Ende machte, und daß Zer⸗ ruttung ſeines Vermoͤgens und haͤuslicher Kummer ihn zu dieſem Aeußerſten getrieben; dieſe Vermu⸗ thung wird um ſo wahrſcheinlicher, da man ver⸗ ſichert, daß die Frau Graͤfin von** Tages zuvor, oder an demſelben Tage, da ihr Gemahl verſchwun⸗ den, in Begleitung eines reichen Herrn verreiſt, und dem Vernehmen nach den Weg nach Mar⸗ ſeille eingeſchlagen hat.«

Das war es ſicher, was den Grafen ſchaudern machte, und ihn dann ohne Beſinnung auf ſein Lager warf. Waͤhrend dieſer ſchmerzlichen Ohn⸗ macht, die ihn ſchwer wie der Alp in einer heißen Sommernacht druckte, glaubte er ſchaudererregende, phantaſtiſche Geſtalten zu ſehen, deren gegenſeitiges Naͤhern eine eigene Bedeutung zu haben ſchien, gleich als waͤren ſie beſeelte Zeichen einer unbekann⸗ ten Sprache.

Und er las die folgenden Worte, welche fun⸗ kenſpruͤhend ſich raſch drehten, ſchnell wie das Rad einer Muͤhle:

Eine junge ſchoͤne Frau entſagt dem Aufwande und dem Vergnuͤgen nie, beſonders nicht, um ſich ums Leben zu bringen ſie hat dich zum Beſten gehabt, du Narr ſie liebte dein Gold, als du welches hatteſt ſie liebte deine Jugend und Schoͤnheit, als du jung und ſchoͤn warſt. Die Frucht iſt ausgedruͤckt, ſie wirft die Schale weg ſie liebt einen Andern, der Gold hat, wie