ſtreuen, eine Nummer des Journal de Paris. Der Graf fing an zu leſen, und ſein Geſicht bekam einen ſeltſamen Ausdruck.
»Zweihundert Francs Belohnung Demjenigen, der bei Herrn M***, Straße***, ein großes weißes Windſpiel zuruͤckbringt; es hat gelbgefleckte Ohren, iſt ſehr boͤs und beißig, und heißt Vair⸗ daw.« Das war es doch nicht, was den Grafen ſeine Zaͤhne mit ſolcher Heftigkeit zuſammenbeißen ließ, daß ſie knirſchten?— weiter:
»Ein gewiſſer Chavard wurde zu fuͤnffaͤhriger Zwangsarbeit und Brandmarkung verurtheilt, weil er naͤchtlicherweiſe, durch Einbruch mit bewaffneter Hand, Kohlköpfe und ein weißes Kaninchen geſtoh⸗ len hat; weil jedoch Chavard vor dieſem Verbrechen in gutem Rufe ſtand, da er Witwer, Vater von ſechs kleinen Kindern iſt, und ſich von ſeiner Haͤnde Arbeit ernaͤhrte, welche er bei einem Banquier ver⸗ lor, der Millionair iſt und ſich jetzt der neuerfun⸗ denen Dampfmaſchine bedient, ſo wurde ihm, dieſer Umſtaͤnde wegen, die Brandmarkung erlaſſen ꝛc. 4
Dieſes Zeichen einer ſehr fortgeſchrittenen Civi⸗ liſation war auch nicht der Grund, warum der Graf erbleichte und ſeine blutrothen Augen in ihren Hohlen rollte; alſo war es etwas Anderes, und ich glaube, wir haben es hier:
Seit etwa vierzehn Tagen iſt der Graf Arthur v.** aus ſeiner Wohnung entwichen; man hat allen Grund zu glauben, daß er ſeinem Leben durch


