Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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68* »Werde ich endlich erfahren, warum—4 doch unterbrach ihn Brulart's ſtarke Stimme: „Warum Hund, antworte du ſelbſt,— warum haſt du ſo lange gezoͤgert, bis du deinen „ Seedrachen beilegteſt 24

Bei dieſen Worten faͤrbte ſich Herrn Benoit's Stirn in gerechtem, lebhaftem Unwillen; vielleicht haͤtte eine ihm perſoͤnlich zugefuͤgte Beleidigung ihn wenig geruͤhrt, doch ſein Schiff beſchimpfen — ſeine Katharina! ſein ſchönes Schiff einen See⸗ drachen nennen!— das war mehr, als er ertra⸗ * gen konnte; auch verſetzte er mit Heftigkeit:»Mein Schiff iſt kein Seedrache, hoͤrt Ihr das, Grobian! und waͤre mein Maſt nicht ſo ſchwer, ſo wollte ich Euerm Fahrzeuge manches Segel vorgeben.«

Brulart machte mit ſeinem fuͤrchterlichen Ge⸗ laͤchter die Goelette zittern, und ſetzte, ohne ſeine Stellung zu veraͤndern, hinzu:„Du verdienſt, altes entmaſtetes Gerippe, daß ich dich an eine Logleine binden laſſe, und dich ſo ins Meer ſchleudere, da⸗ mit dich meine Goelette nachſchleppe; ſo koͤnnteſt du am beſten beurtheilen, wie ſchnell ſie geht, aber ich ſpare dir etwas Beſſeres auf— ja, mein Alter, noch etwas Beſſeres« ſagte Brulart, als er Be⸗ noit's erſtaunte Miene ſah.„ Aber es iſt noch nicht Zeit dazu; jetzt ſage mir, wo kommſt du her?4*

vIch komme von der afrikaniſchen Kuͤſte, ich treibe Sklavenhandel, ich habe bereits meine Ladung,