Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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und gehe nach Jamaika, meine Schwarzen zu ver⸗ kaufen. 4

vDas wußte ich Alles beſſer, als du; ich fragte dich nur, um zu ſehen, ob du luͤgſt.«

„Ihr wußtet es 2 4

„Ich folge dir ſeit Goree.«

„Alſo Ihr waret es, den ich vor dem Sturme ſah— in dem Nebel— 4

vEin wenig; ſo ſchlage ein, Gevatter, willkom⸗ men!l« ſagte Brulart— indem er die Hand aus ſeinem dicken ſchwarzen Haare zog— vaha! wir treiben Sklavenhandel! auch ich— nun das freut mich.«

„Ich dachte es wohl, daß wir uns verſtehen wuͤrdenz« ſagte Benoit, etwas beruhigt durch die Gleichheit des Gewerbes.

Doch ſage, wo haſt du deine Schwarzen her⸗ geholt? der Sturm trennte uns, und ich fand dich erſt dieſe Nacht wieder.«

Von der Kuͤſte, bei der Muͤndung des Fiſch⸗ fluſſes; ein Anfuͤhrer des Kraals der großen Na⸗ maken hat ſie mir verkauft; es iſt ein Theil der Beute, die er im Kriege mit den kleinen Namaken machte.«

vSo! wirklich? 4

Mein Gott, ja; und ich hatte ſogar den Plan, wenn ich nicht meine volle Ladung gefunden haͤtte, bis zum rothen Fluſſe hinabzufahren, der ungefaͤhr 30 Meilen ſuͤdlich vom Fiſchfluſſe liegt.«