Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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blaſſe, duͤnne Lippen, die ſich faſt immer krampf⸗ haft zitternd bewegten und zwei Reihen der ſchon⸗ ſten Zaͤhne zeigten.

Seine ganze Kleidung beſtand in einem gro⸗ ben, abgenutzten blauen Hemde, gewoͤhnlich mit einem Strick um die Huͤften gegurtet; daher konnte Benoit nach Belieben die ungeheure Staͤrke der braunen, rauchen muskuloͤſen Glieder bewundern. Nur ſeine Haͤnde, ſo ſchwarz und ſchmutzig ſie auch waren, zeigten durch ihre ſchlanke und zarte Form, daß der Mann nicht von gemeiner Ab⸗ kunft war.

Der Commandant Brulart— denn er hatte einen Namen und nannte ſich Brulart— man ſagt ſogar, es ſei ein alter Name, ein geſchicht⸗ licher Name, welcher ſchon unter Franz I. beruͤhmt war, und mehr als einmal die Feldherren Karls V. zittern machte. Was mich anbetrifft, ſo glaube ich ſolche Sagen nie;— ſoviel iſt jedoch gewiß,

daß Herr Brulart auf einem alten Koffer ſaß,

und daß vor ihm ein kleiner unreinlicher Tiſch ſtand, auf welchen er ſich ſtuͤtzte, als er Benoit eintreten ſah.

Alſo, den Kopf in beiden Haͤnden, die Ellen⸗ bogen auf dem Tiſche, den hellen durchdringenden Blick auf unſern Freund gerichtet, ſchickte er ſich zur Unterredung an. Benoit, der ihn der Muͤhe des Anfangens überheben wollte, nahm mit Wuͤrde das Wort: