Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Mordluſt, waren zuweilen Spieler, zuweilen Diebe, den Negerinnen zuweilen nachſtellend, den Spanierin⸗ nen, den Indianerinnen, den Japaneſerinnen, den Amerikanerinnen, den Gaiterinnen, und ſelbſt den Namakinnen, den großen und kleinen, das hing von der Reiſe ab, die ſie machten.

Aber, großer Gott! welch ein Unterſchied mit der Mannſchaft der Hyaͤne!— welche Menſchen! oder vielmehr, welche Dämonen!

Häßlich, unreinlich, im höchſten Grade zerriſ⸗ ſen, mit Lumpen bedeckt, ſchwarz von Pulverdampf und Schmutz, verbrannt, kupfrig, narbig; mit langen Haaren und Barten, wuͤthenden hohlen Augen, langen Nägeln, und Fluͤchen! Spaͤßen!

Den ehrlichen Benoit mußte eine Gaͤnſehaut dabei uͤberlaufen; denn trieb er, h in man will, auch einen kleinen Handel, den einige Leute miß⸗ billigen, ſo trieb er ihn doch auf ne ordentliche Weiſe, gewiſſenhaft, und uͤberh ſehr richtig bemerkte, trieb er d lonien wegen; denn, wenn es eine Colonie giebt, giebt es keinen Zucker, keinen Caffe, keinen In⸗ digo ꝛc.

Solche Betrachtungen ſturmten in Menge auf den Capitain Benoit ein, als er ſich auf dem Verdecke der Hyäne befand.

Das Verdeck ſelbſt hatte, ſo wie alle dieſe ab⸗ ſcheulichen Geſichter, einen eignen Ausdruck, eine eigenthuͤmliche Phyſiognomie.