Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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der lebhaft, leicht und kuͤhn dein Schiff umſchwaͤrmt haͤtte, wie ein junger Alcyon ſeine Mutter.

Dieſe Katharine haͤtte zehn, zwanzig, ja dreißig Kanoniere aufnehmen koͤnnen, ſie haͤtten dich nicht eiferſuͤchtig gemacht— gewiß nicht, im Gegentheil, ſie waͤren dir willkommen geweſen, wie es die fol⸗ genden Begebenheiten zeigen werden.

Schlaf immer! Die Sonne wird hell und ſtrahlend aufgehen, wenn ich jenem leichten purpur⸗ ſchimmernden Dunſte glaub nn, der im Oſten mit der ſcheidenden Nacht kaͤmpft, und vor dem die Sterne bereits zu bleichen beginnen.

Schlafe, Capitain; dein Gehuͤlfe, dein zweiter Simon, dein treuer Caiot, wacht fur dich, wacht fuͤr Alle. Seit einigen Augenblicken waren er und ſein Fernrohr unablaͤſſig nach Suͤdoſten gerichtet, und ſpaͤheten nach dieſer Richtung mit unermuͤd⸗ licher Neugier.

vIch gaͤbe auf acht Tage mein Viertelmaaß Wein darum,« ſagte Caiot zu ſich ſelbſt, vwenn die Sonne hoͤher ſtaͤnde; bei allen Heiligen des Calenders, mir ſcheint doch, als ſaͤhe ich— nein — doch ja— zum Teufel, der Nebel!— wenn die Sonne aufgeht, werde ich ſicher— nun wieder — Aha, es daͤmmert endlich; komm doch— komm herauf— ah— endlich iſt ſie da!— und wie roth dieſen Morgen!— aber ja— ja— ich unterſcheide ganz genau— es iſt eine Goelette, hoͤchſtens eine Meile von uns entfernt— aber—