Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

doch— in meinem Leben habe ich nicht ſolche Segel geſehen— welche Unterſegel— welche Marsſegel, welche Bemaſtung nach hinten— 4

Und indem Caiot alle dieſe ſonderbaren Eigen⸗ ſchaften herrechnete, nahm ſein Geſicht nach und nach den Ausdruck des Erſtaunens an, mit einem leichten Anflug von Schrecken gemiſcht.

„Aber,« ſagte er, indem er von Neuem ſein Fernglas richtete, ves ſieht aus, als wenn ſie un⸗ ſerer Richtung folgt s ob ſie in unſerm Waſſer ſegelt!— Gebt euch keine Muͤhe!— Aber melden will ich es dem Capitain doch.«

WMit einem Sprunge war Caiot an der Kajuͤ⸗ tenthuͤr, und nachdem er wohl ſieben Minuten einen Laͤrmen machte, als ob er einen Canonicus aus dem Schlafe wecken wollte, oͤffnete ſich langſam die Thuͤre, und Meiſter Benoit erſchien auf dem Verdecke, ganz erſtaunt und verdutzt, ſich reckend,

ſeine vom Schlafe noch ſchweren Augen reibend,

indem er die ausdrucksvolle Pantomime durch oh! — brrrr— ah!— es iſt kuͤhl— brrr u. ſ. w. verſtaͤrkte.„Teufelsjunge von Caiotl ſagte endlich der Capitain, welcher klare und deutliche Begriffe zu bekommen anfing.

Ich bin nicht aberglaͤubiſch, aber es ſcheint mir nicht paſſend, die aufgehende Sonne mit einem Fluche zu begruͤßen, mit ſo einem„Teufelsjungenz« denn ewig denke ich zitternd an das Loos des ar⸗