Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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ſchielt, hat ein Bischen rothes Haar, aber ein gutes Herz; ein vortrefflicher Menſch, dem es nicht auf zwei Schwarze mehr oder weniger ankoͤmmt; er hat Vermoͤgen, und treibt den Sklavenhandel nur aus Liebhaberei; denn man muß ſich doch mit irgend etwas beſchaͤftigen.«

vSeinem Vaterlande dienen,« ſetzte Benoit hinzu; doch kommen wir wieder auf meine Ladung zuruͤck.«

vJa, lieber Capitain, dieſe Ladung iſt die beſte, die Gelegenheit jetzt die vortheilhafteſte; ſeit einem Vierteljahre bekriegen ſich die großen und kleinen Namaken ununterbrochen, und der Konig der großen Namaken, mein Nachbar, mit dem ich von Euch ſprach, Capitain, und der die Ehre, Eure Bekannt⸗ ſchaft zu machen, wuͤnſcht,«— ſagte van Hop, indem er ſich mit einem hoͤflichen Buͤckling von ſeinem Stuhle erhob.

vIhr ſeid ſehr guͤtig meldet ihm meine Ergebenheit,« antwortete Benoit, der Lebensart hatte.

Alſo, der Koͤnig Taroo hat eine ausgeſuchte Partie kleiner Namaken vom rothen Fluſſe, die er ſehr wohlfeil ablaſſen will; es ſind ganz junge Neger, jedoch nicht zu jung, von zwanzig bis dreißig Jahren, mit Schultern und Bruſt, ſo etwas muß man ſehen; ſehr leicht zu ernaͤhren, was ſelten iſt; ſie ſind ſanft, ſehr ſanft; mein Gott, ſie laſſen ſich mit einer Peitſche mit einfachem Riemen fuͤhren

Atar⸗Gull. I. 4