Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Oberflaͤche des Fluſſes, in dem er ſich ſpiegelte, und beſchien einen Augenblick die weißen Seelilien, die blaue Glockenblume, das duftende ſchwimmende Haus von Myriaden Inſekten, deren durchſichtige Leiber wie Rubinen und Smaragden funkelten. Endlich erloſch er, wie unwillig, einen blendenden Schein auf der Oberflaͤche des Fluſſes zuruͤcklaſſend, der gegen den gruͤnen, durchſichtigen Schatten, wel⸗ chen die dicken Baͤume des Ufers warfen, auffallend abſtach.

Als die Brigg den zu ihrer Landung beſtimm⸗ ten Platz erreicht hatte, fuhr der Capitain mit drei Matroſen in einem kleinen Boot auf dem Strome mehr nach Oſten, und gelangte bald an eine Ufir⸗ ſtelle, die zum Landen gelegen ſchien.

„Legt bei, legt bei, Jungen,« rief Benoit, indem er von der Hinterbank, auf welcher er ſaß, aufſtand, dem Steuer einen leichten Stoß gab, und den Windſtrich, mit dem er ſich eingeſchifft hatte, zur Landung benutzte.

Leg' das Boot an, Caiote ſagte er dann zu einem jungen Schiemann,„und wenn ich in einer Stunde nicht zuruck bin, ſo kehre an Bord zuruͤck, und komm morgen ftuͤh, mich hier abzuholen«

Mit einem Bret, welches von dem Voote aus ans Ufer geworfen wurde, trat Benoit dann an das Ufer, und verfolgte einen ſchmalen Fußweg, deſſen Kruͤmmungen ihm voͤllig bekannt ſchienen.

»Wenn nur,« dachte unſer Mann, indem er