Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Simon!— huͤte dich, ſiehſt du die Welle?— ins Meer— wirf dich ins Meer!— du wirſt— Simon!— Ach!— 4 Der Capitain ſtieß einen entſetzichen Schrei aus, und hielt die Hand vor die Augen.

Simons Kopf war zwiſchen dem Maſtbaum und der Schiffswand zerſchmettert; aber die Brigg war durch ſeine Kaltbluͤtigkeit aus einer ſehr ge⸗ fährlichen Lage gerettet.

Der Sturm legte ſich nach und nachz er faͤllt unter dem Wendekreiſe eben ſo ſchnell, als er ſich erhebt; der Wind erhielt eine beſtimmte Richtung, und die Wolken flogen nach Süden hin.

Nachdem Benoit einige Augenblicke ſeinem Schmerze und dem Mitleid gegoͤnnt hatte, ließ er das Verdeck von den Truͤmmern des Takelwerks und des Holzes reinigen, die es bedeckten, das

Fockſegel anziehen, und indem er einen guten Wind

benutzte, wendete er ſein Schiff nach Suͤdoſt.

Der großartige Ausdruck in dem Geſichte Be⸗ noits ſchien, wie man leicht denken kann, mit der Gefahr und dem Sturme verſchwunden. Als der periodiſche gelinde Wind wieder blies, das Schiff wieder ruhig ſeinen Weg verfolgte, wurde er wieder der plumpe, gemeine, unbedeutende Geſell. Aber ehrlich war erz er trieb den Sklavenhandel ſo ge⸗ wiſſenhaft, auf ſo rechtliche Weiſe, wie man nur irgend ein Geſchaͤft treiben kann; denn er ſchien ihm nicht ſchlechter, als der Handel mit Vieh oder