Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Colonialwaaren; er dachte nur daran, ein maͤßiges Vermoͤgen zu erwerben, um ſeine Tage in Ruhe beſchließen zu koͤnnen und die Seinen nach ſeinem Tode verſorgt zu wiſſen.

Er brachte die ganze Nacht ſchlaflos zu, indem er mehr an Simon als ſelbſt an ſeine Katharine dachte. Simon reiſte ſchon manches Jahr mit ihm; Simon war mit allen ſeinen Eigenheiten bekannt, war ihm ergeben, beſorgte mit einer Geduld, mit einer Menſchlichkeit, die den Capitain entzückten, auf das ſorgſamſte die Einſchiffung der Schwarzen; niemals fehlte es an Lebensmitteln fuͤr die Neger, und durch ſeine vaͤterliche Furſorge kam die Ladung immer geſund und wohlerhalten in den Colonien an, unvermeidlichen Abgang abgerechnet. Simon war ſein Factotum. In Nantes fuͤhrte er Thomas ſpazieren, oder er ging, den Korb am Arme, mit Madame Benoit auf den Markt; genug, Simon war dem Capitain ein unſchaͤtzbarer Gehuͤlfe, ein treuer und ergebener Freund.

Auch hatte Meiſter Benoit ſich bis zum Anbruch des Tages mehr als ein Mal die Augen getrocknet, und ſo ſaß er noch da in ſeinen Schmerz verſun⸗ ken, als die Schiffswache rief:„Land Backbord e

Schon 4 ſagte Benoit, indem er auf die Bank der Schiffswache ſtieg, vich dachte nicht, der Kuͤſte ſo nahe zu ſein; zum Gluͤck iſt ſie flach. Du, Steuermann, mit Viertelwind nach dem Berge dort