Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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dem Beile gegen Simon aus, der aber dem Schlage geſchickt auswich.

„Teufel! Ihr werdet hitzig, Capitain; ich wollte Euch nur ſagen, daß das hier nicht Eure Arbeit iſt. Ihr ſeid nicht ruhig genug dazu, das Anden⸗ ken an Katharine und Thomas wird Euch blenden.«

Und hiermit ſprang er ſelbſt auf die Schanz⸗ decke.

Guter Simon« rief Benoit, der ihn am Beine zuruͤckhalten wollte, vſchwoͤre mir— 4

„Heiliges Donnerwetter, tauſend Millionen Teu⸗ fel, wollt Ihr mich wohl loslaſſen? Sacrament!— 4

„Du ſollſt nicht ſo fluchen, binde dich aber feſt, ich bitte dich um Gotteswillen, binde dich feſt.«

Simon hoͤrte ihn nicht, denn er war ſchon in das Meer geſprungen, ſuchte den Maſtbaum zu

erreichen und ſich an ihn anzuklammern, um ihn

von ſeinem Tauwerke zu befreien.

Der Wind legte ſich, aber die See ging noch ſehr hoch.

»Armer Simon, das heißt arbeiten,« ſagte Benoit, der ſeinen Gehuͤlfen quer uͤber den runden Balken wie auf einem Pferde ſitzen ſah, ſich mit Muͤhe feſthaltend, indem er von jeder Welle gegen die Wand des Schiffes getrieben wurde.

Simon, der jeden Augenblick zerſchmettert wer⸗ den konnte, ſchwebte in der ſchrecklichſten Gefahr.

„Noch einen Beilſchlag, Simon,« ſchrie Benoit, vund wir ſind gerettet! O Gott!— Simon!—