Teil eines Werkes 
8. Theil, Atar-Gull : Roman : 1. Bändchen (1838)
Entstehung
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Zweites Kapitel.

Es erbleichte der Himmel zur Hälfte, And der Wind ſchwand in den Segein, Stimm⸗ und regungslos, und die Schatten Bedeckten mit ihrem grauen Schleier Himmel und Waſſer zugleich.

Und auch in meiner Seele, allmählich erblaſſend, Schwand das irdiſche Geräuſch

Mit dem Lichte des Tages, und Etwas

In mir, wie in der Natur, weinte

Und betete, klagte und ſegnete wechſelsweiſe.

Lamartine: Harmonien 11, 11.

Der Sturm.

Glucklicher Seemann! Dein Leben iſt ſo wech⸗ ſelvoll; eben noch Windſtille, Sonnenſchein, ein ſanftes Schaukeln, gleich dem des rothen Ahorns, in deſſen Blumenranken die junge Indianerin ihr Kind wiegt.

Sorgloſigkeit, erſchlaffende Ruhe, Geplauder in den Tag hinein; dann folgen heitere Erinnerungen deines Lebens auf dem Lande, alte Geſaͤnge aus dem Vaterlande, und eine Flaſche gepfefferter Geniévre, der das Herz erfreut und es mit Stroͤmen von Poeſie uͤberſchwemmt; guter Seemann, die Hoff⸗ nung iſt deine Poeſie! Die Hoffnung zeigt dir Ge⸗