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klärung ſeiner Handlungsweiſe von ihm forbern, woll⸗ te die Wilmeſon uͤberraſchen und beſchaͤmen, und wenn er die verlangte Erklaͤrung nicht gäbe, die Sache anzeigen und den Lord vor Gericht zwingen, Alles was er von Eduards Verhältniſſen Näheres wiſſe, zu bekennen.
„Himmel und alle Wetter!“ rief Eichler la⸗ chend:„wohin, beſter Schmerzing, wohin laſſen Sie ſich von Ihrer Hitze reißen? Haben Sie nicht vor⸗ hin gehoͤrt, daß der Lord den groͤßten Einfluß hier hat, daß er ſogar bei Hofe Zutritt genießt? Man wuͤrde Sie verlachen mit ihrem Anbringen. Und ge⸗ ſetzt auch, Sie fuͤhrten die Sache ſo weit, wie waͤre es dann, wenn der Lord ſagte: ich bin nicht jener Arnsberg, ich kenne die Herrn nicht; Jedermann iſt bekannt, daß ich der Lord Weir bin. und weſſen wol⸗ len Sie ihn auch am Ende beſchuldigen? Was wol⸗ len Sie der Lady Fanny vorwerfen? Mit nichts konnen Sie ihr beweiſen, daß ſie feindlich gegen un⸗ ſern Freund gehandelt habe. Sie wird bei Ihrem Erſcheinen ſich Ihres Hierſeins freuen, wird bedau⸗ ren, daß Emmeline dieſen Schritt gethan; doch ſei es ihr eigener Wunſch und Wille geweſen; wird Al⸗ les aufbieten, um Ihren Aufenthalt hier glaͤnzend zu machen, und— ihre Intriguen feiner ſpielen als vorher, vorſichtiger verfahren, als da ſie ſich von Ihnen unbelauſcht wußte.“
Wilhelm und Eduard uͤberzeugten ſich bald von der Triftigkeit dieſer Gruͤnde und Wilhelms raſcher


