Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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hatte, um ihnen das Liebſte, was ſie beſaßen, zu

retten. Auch der Stadtrath des Staͤdtchens ver⸗ ſäumte nicht, in einem großen Belobungsſchreiben den Fremden fuͤr die geleiſteten Dienſte ihre dankbare Geſinnung im Namen der Buͤrgerſchaft an den Tag zu legen. So verſtrich der Tag ſchnell und der Ge⸗ ſchwulſt am Arme legte ſich ſo weit, daß man ſich getraute, des andern Tages die Reiſe, jedoch zu Wa⸗ gen, weiter fortzuſetzen. Sie fuhren fruͤh weg und kamen noch ſehr zeitig in Koͤlln an. Wilhelm eilte ſogleich nach der Poſt, um nach den Briefen zu fra⸗ gen, die ſie von Hannover aus erwarteten. Schmer⸗ zings Mutter hatte nur geſchrieben und der Brief war ſchon acht Tage alt. Wilhelm eilte daher eilig zu ſeinem Freund zuruͤck, und durchflog den Brief ſeiner Mutter.