Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Enblich leitete Eichler die unterhaltung auf La⸗ dy Wilmeſon und berichtete, daß die beiden Gäſte die Dame genau kennten.

Wie ſo? fragte Ewald ſcharf betont.

Sie hat ſich oft lange Zeit in Hannover auf⸗ gehalten, und war immer in unſerm Hauſe. Sie be⸗ wohnte ſogar unſern Garten, entgegnete Wilhelm.

und was war der Zweck ihres Aufenhaltes dort? fragte Ewald weiter.

Damit koͤnnen wir Ihnen leider nicht dienen, erwiederte Eduard.Selbſt unſere Eltern waren davon nie unterrichtet.

In Hannover alſo ſprach er eintoͤnig. Dann rieth er den Fremden ſich zur Ruhe zu begeben. Sie wurden fuͤrſtlich bedient. Ihr Schlafgemach, ihre Lager, alles zeugte von Reichthum und Pracht, doch war Alles ſo eigenthuͤmlich, ſo gewählt, daß ſich die Freunde geſtehen mußten, es noch nie ſo ei⸗ gen, aber guch noch nie ſo ſchoͤn gefunden zu ben.

Eichler brachte ihnen den Morgengruß zuerſt, er erzaͤhlte dem lieben Eduard zugleich, daß der Meiſter eine ſehr unruhige Nacht gehabt, und Brie⸗ fe nach England geſchrieben habe. Auch bat er ihn uͤber die Lady Wilmeſon nicht wieder zu fragen, er ſei jedesmal ſehr erſchuͤttert, weil ihm das Mädchen ganz zuwider zu ſein ſchien.

Ewald trafen ſie in der Werkſtatt an der Staf⸗ felei. Er trat ihnen anders entgegen, als geſtern