Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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oft mein Vater auch das Geſpräch auf dieſen Ge⸗ genſtand brachte.

Nach einigen Wochen bezog ſie ein ſchönes Gartenhaus, nahm eine große Dienerſchaft an und erregte bald allgemeines Aufſehn. Der junge Lord Weir, ihr Begleiter, reiſ'te nach einiger Zeit wieder ab, nicht ohne den Verdacht auf ſich geladen zu ha⸗ ben, daß er mit Lady Wilmeſon in einem zu ver⸗ trauten Umgang geſtanden habe.

Ich hatte damals das ungluͤck, meinen Vater zu verlieren. An ſeinem Sterbebette ſtand ich ver⸗ zweiflungsvoll, da nahm er meine Hand und legte ſie in Meiſter Ewalds ſeine und ſprach mit ſchwacher Stimme: ſiehe das iſt dein Vater! und zu ihm: ſie⸗ he, das iſt dein Sohn. Ewald legte die Hand ge⸗ ruͤhrt auf das Herz und ein Blick zum Himmel war ſeine Antwort.

Wir waren nun ganz an einander gewieſen. Der gute Meiſter machte Kunſtreiſen mit mir. Wir durchſtreiften in einigen Jahren faſt ganz Europa, denn meines Vaters Hinterlaſſenſchaft und Ewald's eigenes Vermoͤgen ſetten uns in den Stand, Alles zu ſehen. In Rom lebten wir uͤber ein Jahr. End⸗ lich kehrten wir, reich an Erfahrungen und ich, mit der alten Welt und ihren Meiſterwerken auf's In⸗ nigſte vertraut, nach Muͤnchen zuruͤck. Er hatte mich ja Alles gelehrt, er mir die Geheimniſſe ent⸗ huͤllt und mich in das Innerſte des Tempels der Kunſt eingefuͤhrt.