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„Wilmeſon!“ riefen beide Freunde überraſcht aus:„Iſt es moͤglich? Sie, in Ihrem Hauſe!“
„Kennen Sie die ſchoͤne Englaͤnderin auch?“ fragte Eichler verwundert.
„Mehr als zu gut“ war die Antwort,„ſie haͤlt ſich ja immer in Hannover auf. Aber es konn⸗ te vielleicht eine andere deſſelben Namens ſein.“—
„Daruͤber wollen wir bald in Gewißheit kommen,“ ſagte der Maler, ſchlug ſein Portefeuille von einan⸗ der und reichte Eduard ein Miniaturgemaͤlde hin.
„„Sie iſt's!“ riefen Beide zugleich aus.„Son⸗ derbar! doch erzaͤhlen Sie weiter.“
„Lady Fanny brachte uns die Nachricht, daß ihr Vater vor kurzem durch einen Sturz vom Pfer⸗ de geſtorben ſei, daß die Großmutter ihm bald nachgefolgt und der Großvater nicht lange mehr leben werde. Nur der Tante Mary groͤßter Sorgfalt ge⸗ länge es, ihn noch zu erhalten. Dies Alles ſprach ſie in einem Tone hin und mit einer Leichtfertigkeit, die uns Allen ſehr auffiel. Sie machte uns zugleich darauf aufmerkſam, daß ſie die Erbin des unermeß⸗ lichen Vermoͤgens ſei und ſich in Deutſchland, und zwar bei uns, nieder zu laſſen gedenke. Warum ſie dieſes thun wolle, daruͤber habe ich nie etwas erfah⸗ ren koͤnneu. Ihren Begleiter ſtellte ſie uns als ei⸗ nen Lord Weir vor, der mit ihrem Hauſe verwandt, jetzt auf Reiſen gehend, die Guͤte gehabt habe, ſie zu begleiten. Von ihrem Bater, ſo wie uͤberhaupt von ihren Familienumſtaͤnden ſprach ſie wenig, ſo


