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ſchluß gebracht, ihre Tochter an ſeinen Reichen zu verſchachern.“
„Nach meiner Mutter Tod war der Concurs ausgebrochen und mein Vater fand die arm und ver⸗ ſoͤhnlich, die er als reich und unverſoͤhnlich verlaſſen hatte. Ich widmete mich nun ganz der Kunſt⸗ und lebte mich ſo in meinen Meiſter hinein, daß ich von ihm unzertrennlich war. Ein tiefer Gram nag⸗ te an des Meiſters Seele, und abgeſchieden von der ganzen Welt, lebte er nur der Kunſt und Poeſie; ſein umgang war ich und mein Vater. So war ich zum Juͤngling herangewachſen; in der Erkenntniß des wahrhaft Schoͤnen war ich ein Mann, in der Welt noch ein Kind. Meine liebſte Beſchäftigung war immer an Lady Mary zu denken, ihr Portrait zu kopiren, das ich in den verſchiedenſten Geſtalten an hundertmal habe, meine Phantaſie malte ſie mir als eine Goͤttin und ich glaubte ihr treulich. Von England erhielten wir oft Rachricht, wir horten, daß Lady Mary nicht geheirathet habe, ſondern ihre im hohen Alter ſtehenden Eltern pflege; auch der junge Lord ſei unverheirathet geblieben und widme ſich der Erziehung ſeiner Tochter.“
„Es ſind nun vier Jahre, als eine fremde Dame bei uns vorfuhr. Der ſchoͤne Reiſewagen, der Anſtand des Frauenzimmers, von einem jungen Herrn begleitet, ihr Anzug ließ auf etwas Vorneh⸗ mes ſchließen. Sie gab ſich meinem kranken Vater als Fanny, des Lord Wilmeſons Tochter, zu erkennen.


