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und ich war burch ſie Maler, ehe ich noch einen Pinſel in der Hand gehabt harte.“ 7.
„Eines Tages kam Meiſter Ewald beſtuͤrzt auf meines Vaters Stube; ſie ſprachen lange heimlich zuſammen. Tags darauf verkaufte mein Vater alle Mobilien, packte ein und deutete mir an, das wir morgen abreiſen wuͤrden. Ewald rannte immer wie verzweifelt auf und ab, und ich hörte, daß ihm mein Vater Worte des Troſt's zuſprach. In der Angſt lief ich zur Lady; ſie ſchwamm in Thränen, preßte mich heftig an die Bruſt und ſchluchzte immer: mein Kind, werde, wie er! Als ſie mich entließ, gab ſie mir ein goldenes Medaillon, das ich immer wie ein Heiligthum bewahrt habe.“
„Mein Vater war in England ein reicher Mann geworden. Obgleich ich ſein Vermoͤgen nicht zu ſchaͤtzen wußte; ſo ſah ich doch, daß Alles Wohlſtand athmete. Der Lord mochte wohl viel dazu beige⸗ tragen haben.“
„Wir gingen nach Muͤnchen zuruͤck, denn von den Verwandten und dem Vater meiner Mutter war ihm Verſohnung angetragen worden. Wir bewohn⸗ ten bald ein großes Haus und lebten nach dem gu⸗ ten Tone. Erſt jetzt wurde es meinem Vater klar, warum man gegen die Verbindung Lina's mit ihm ſo heftig geweſen war. Ein äußerer Glanz, hinter welchem ſich die zerruttetſten Vermoͤgensumſtaͤnde ver⸗ borgen hatten, und die der Welt nicht kund werden ſollten, hatten die Ertern auf den ſchrecklichen Ent⸗


