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urkunden— kurz meinen Lehrer. Er ſchloß ſich bald innig an ihn an, und Beide hatten gefunden, was ſie lange entbehrt und geſucht hatten. Mein Vater vergaß in Ewald's Umgang ſeinen Schmerz und Ewald loͤſete, durch jenen in das Reich der Toͤ⸗ ne eingeweiht, immer mehr das Raͤthſel des Lebens.“ „Der Lord, der wegen ſeines Standes und aus⸗ gebreiteten Verbindungen, ihnen immer etwas ferner ſtand, betrachtete Beide nur als angenehme Geſell⸗ ſchafter, und war ein Verehrer ihrer Kunſt.“ „Des Lords Eltern lebten noch; ihr Haus war ein Tempel der Kuͤnſte, und Jeder hatte darin Zu⸗ tritt, der ſich als Kuͤnſtler bewährte; abver der alte Lord war ſtolz auf ſein Haus, ſeinen Reichthum und auf den alten Adel ſeines Geſchlechts. Außer dem jungen Lord, dem Gonner meines Vaters, hatte er noch eine Tochter, das liebenswuͤrdigſte Maͤdchen, die wie ein leuchtender Engel in meinen Jugend⸗ traͤumen ſteht. Mich und die kleine Fanny, ihres Bruders Tochter, hatte ſie immer um ſich, und ich, einige Jahre aͤlter als jene, hatte beſonders das Gluͤck ihr zu gefallen. Bis zu meinem fuͤnften Jahre war ich oft bei ihr, und ſie weihte mich ſchon da⸗ mals in die poetiſchen Heiligthuͤmer ihres Volkes ein. Sie legte den Grund, worauf der Meiſter dann fort⸗ baute. Zwiſchen Ewald und meinem Vater war ſchon fruͤh der Plan verabredet worden, daß ich, wenn ich Talente zeigte, Maler werden ſollte. Lady Mary brachte mir einen großen Begriff von der Kunſt bei


