Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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merkſamkeit der halben Welt eben damals erregt hatte. Alle großen Maͤnner, ſowohl Jena's, als nachher Leipzig's, wurden aufgeſucht, und von Jedem belehrt, nahmen die Freunde in jeder Erkenntniß zu.

Eduard bluͤhte ſo kraͤftig empor, und zeigte ein ſo munteres Aeußere, wie er fruͤher nicht gehabt hatte; und Wilhelm gedieh ebenfalls im Sonnen⸗ ſtral des Gedankens an ſeine geliebte Anna, und an die Seligkeit, die daheim ſeiner wartete. In Leip⸗ zig trafen ſie Briefe von ihr und der Mutter. Wie verſchlang Wilhelm jede Zeile, dann jedes Wort, jede Silbe und zuletzt jeden Buchſtaben, jedes Kom⸗ ma, was die Holde gemalt hatte. Aus jedem Ge⸗ dankenſtriche demonſtrirte er ſich eine ganze Reihen⸗ folge der ſchoͤnſten ſüßeſten Dinge, die ſie vielleicht damit hätte ſagen wollen. Alle befaͤnden ſich wohl, ſchrieb ſie, nichts wäre im Hauſe vorgefallen; nur die Sehnſucht nach den lieben Hausbewohnern, nach Sohn, Braͤutigam, Bruder, waͤre es, was ſie quäl⸗ te, nur ſie wären das tägliche Geſpraͤch.

Die Freunde ſchrieben auf der Stelle wieder⸗ Wilhelm ſchickte ſeiner Anna ſein Tagebuch, eine ge⸗ naue Reiſebeſchreibung bis nach Leipzig enthaltend, worein ſie immer auf die intereſſanteſte Weiſe ver⸗ flochtem war. Eduard ſchickte ihr ſeine Lieder, die⸗ in den romantiſchen Gegendem entſtanden waren, und einige Compoſitionen für die Guitarre. Nach Eger beſtellten ſie die Briefe wieder, denn ſie wollten durch das romantiſche Ersgebirge uͤber Toplitz durch Boͤh⸗