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So hatten die drei Leutchen berechnet und feſt⸗
geſetzt, und als man uͤber alle Punkte einig war,
ſchieden die Freunde. Anna preßte einen einzigen Kuß auf Wilhelms Lippen, und eine große Thraͤne träufte auf ſeine Wangen, aber beide brannten ihn noch lange, wie ätheriſches Feuer.
Sachſen, Baiern, die Rheingegenden, die Rieder⸗
lande, und von da zuruͤck; das waren die Länder,
die ſie durchwandern wollten. Die Schoͤnheiten der Natur, Kunſt und Poeſie waren die Gegenſtände ih⸗ rer Aufmerkſamkeit.
So begruͤßten ſie auf ihrer Wanderung die liebe Muſenſtadt an der Leina noch einmal; ſuchten man⸗ chen Bekannten auf, gingen einige Mal auf die Bi⸗ bliothek, wo ſie ſonſt ſo viele genußreiche Stunden zugebracht hatten, und erfreuten ſich mancher ange⸗ nehmen Erinnerung. Von Goͤttingen ſtiegen ſie hin⸗ uͤber auf die majeſtätiſchen Ruinen des Hanſteins, der wie ein uralter Rieſe auf das junge Geſchlecht in das Thal herabblickt; dann erglimmten ſie den Meißner, um das ſchoͤne Heſſenland weit und breit zu uͤberſehen und wandten ſich dann nach Eiſenach hinuͤber. Die ehrwuͤrdige Wartburg lud ſie ein auf ihre gaſtliche Hoͤhe und zeigte ihnen manches merk⸗ würdige Bild der großen Vergangenheit. Weiter ſtiegen ſie auf das Haupt des Thuͤringer Waldes, den Inſelberg, zogen dann durch das geſegnete Sach⸗ ſen uͤber Gotha, Weimar, hielten ſich in Jena meh⸗ re Tage auf, das durch Sand's Mordthat die Auf⸗
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