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gezogen, um dem waldigen Olympus zuzueilen, wo ſie im wohleingerichteten Forſthauſe eine artige Woh⸗ nung hatte.
Der Tag verfloß Allen in heiterer Stimmung; kein truͤbes Woͤlkchen umzog den Horizont der gluͤck⸗ lichen Menſchen; und Eduard ſchien ſeinen Gram ganz vergeſſen zu haben.
und mit dieſem Tage ſchien wirkliche Ruhe und Freude in Schmerzings Haus gezogen zu ſein.
Der Fruͤhling war gekommen und mit ihm neues Leben und Streben in die Menſchenbruſt. Der Obermedicinalrath verordnete Golding eine Reiſe, und nur von ihr weiſſagte er das Heil der Wiedergewin⸗ nung aller Kräfte; und als der Mai ſeine Bluͤthen ſtreute, da ließ er ihm nicht Raſt noch Ruhe, bis die Reiſe beſchloſſen war.
Wilhelm mußte natuͤrlich ſeinen Eduard beglei⸗ ten. Er hatte ſchon das Patent als Regierungsſe⸗ kretair, und konnte in ſeines Vaters Geſchaͤften das Amt antreten, ſo bald er wollte. Er verſchob es bis nach Beendigung der Reiſe, die man bis Ende des Auguſt berechnete. Dann wollte er den Eltern ſeine Liebe zu Anna geſtehen nach aller Form, denn die Mutter war ja ſchon im Geheim davon unter⸗ richtet, obgleich ſie noch nicht wußte, daß die Beiden einverſtanden waren. Gleich darauf ſollte die Ver⸗ bindung gefeiert werden. Eduard ſollte bei dem gluͤcklichen Paare bleiben, bis eine paſſende Prediger⸗ ſtelle ſich fr ihn faͤnde.


