Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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„Glaubſt Du auch,“ ſprach Golding:„daß ich die Hand zu erkennen meinte ſie iſt zu kennbar und ich konnte mich nicht täuſchen.“

„Nun?“ fragte Schmerzing geſpannt.

„Der Brief war von der Wilmeſon.“

„Von der Wilmeſon?“ fragte in langgezogenem Tone der Erſtaunte:„Dieſen Schleier muͤſſen wir vald luͤften, denn er deckt ein Geheimniß, das Dich gewiß am meiſten angeht. Sonderbar! Dieſer Menſch iſt mir von Anfang dieſes halben Jahres ſchon aufgefallen, und als ich ihn im ſchwarzen Bä⸗ ren ſah, durchkreuzten mich mancherlei dunkele Em⸗ pfindungen, die erſt Tags darauf, als ich ihn auf dem Eichenkrug in Deiner Geſellſchaft fand, recht deut⸗ lich, aber unangenehm deutlich, in mir wurden.“

„Das hoͤchſt Eigene ſeines Anerbietens an Dich, der umſtand, daß er von Caſſel an jenem Tage kam, wo auch Emmeline und Lady Wilmeſon her kamen, daß er in der Krone bei ihnen war, in ſeinem Fieber oft von ihr ſprach und Dinge beruͤhrte, die die wun⸗ derlichſten Muthmaßungen zulaſſen, endlich ſein eige⸗ nes Geſtaͤndniß, er ſei im Beſitz eines Geheimniſſes, das Dich angehe, und nun dieſer Brief von der Wil⸗ meſon, der einen ſo ſtarken Eindruck auf ihn machte, Alles dieſes gibt uns zwar noch kein Licht in die ganze Sache, aber die Gewißheit, daß er mit der

Englaͤnderin in einem genaueren Verhaͤltniſſe ſtehe,

und daß Du das Ziel eines Planes biſt, den wir ent⸗ huͤllen muͤſſen.“