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„Aber, wie waͤre es moglich,“ entgegnete Golding:„daß wir nicht eher von dieſer Bekannt⸗ ſchaft der Lady etwas erfahren hätten, da wir ſie an drei Jahre kennen, und ſie in Hannover beſtän⸗ dig in unſern Zirkeln iſt, von jeder maͤnnlichen Be⸗ kanntſchaft ſich fern haͤlt, und nur ſich an mich zu draͤngen ſcheint?“
„Ich bitte ſehr,“ rief Schmerzing,„„ ſie iſt nur die Hälfte des Jahres in Hannover, nur meiſt in der Ferienzeit in jenen Zirkeln, wo auch Du biſt, begleitet da Emmelinen und Deine Schweſter, wie ihre Schatten, und reiſ't dann, wie Du ſelbſt weißt, in die weite Welt hinein, und nur Emmeline ſcheint zu wiſſen, wohin. Daß ſie aus London iſt, wiſſen wir alle, wie ſie nach Deutſchland gekommen, was ihr Aufenhalt bezweckt, weiß Keiner. Du kennſt Deine Geburt nicht, ſie weiß vielleicht mehr darum, als Du. Wir muͤſſen den Suſammenhang dieſer Dinge erfahren und meine Begierde läßt mich kaum dieſe Nacht ruhen. Morgen, ſobald die Collegia beendigt ſind, gehen wir zu Arnsberg und er muß uns ent⸗ decken, was er verſprochen hat.“
Sie ſchieden von einander, jeder im Herzen die Laſt der Muthmaßungen und Begierde nach dem Ge⸗ heimniß herum wälzend. Als ſie Tags darauf in Arnsbergs Logis kamen, erfuhren ſie von der Auf⸗ waͤrterin, daß er ſich fruͤh ſo geſtärkt gefuͤhlt habe, daß er, obgleich den Arm in der Binde, ausgegan⸗ gen und erſt gegen Abend zuruͤckgekommen ſei, dann


