Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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Wänden eines Gaſthofes, wo alles fuͤr Geld verſcha⸗ chert wird, alſo auch die ſelige Stunde bezahlt wer⸗ den muß, dort ſoll ich Emmelinen ſehen? und nun dazu im Beiſein der Wilmeſon, in deren Naͤhe mir nie ein freies Wort von der Zunge will, dieſes laurenden Mädchens, die wie ein feindlicher Geiſt zwiſchen un⸗ ſere Liebe getreten iſt. Aber ich will doch hin! Ich will, ich muß ſie ſehen! Ich will ſie mit hinaus neh⸗ men auf den Wall, die Wilmeſon ſoll in ihrem be⸗ zahlten Zimmer bleiben. Meine Emmeline will ich in's Freie fuͤhren, ich will ſie beſchwoͤren bei mei⸗ ner heiligen Liebe, mir ihr Herz zu eroͤffnen, mir zu geſtehn, welcher Dämon ſeine ſchwarzen Fittige uber ihre Seele ausgebreitet hat, daß ſie mir fremder ge⸗ worden iſt. Ja wahrlich! das iſt die beſte Gelegen⸗ heit, frei zu ihr zu ſprechen, hier treten nicht die ſtoͤrenden, in Hannover immer obwaltenden, Verhaͤlt⸗ niſſe zwiſchen uns, die mich immer zum Schweigen bringen. Das Herz ſoll zum Herzen reden und nur der ſchweigſame Mond und die freundlichen Sterne ſollen Zuhoͤrer ſein.

und fort prallte er, der Treppe hinunter und fand die Thuͤre verſchloſſen.

Hoͤll und Teufel! wollt ihr durch ein Thuͤr⸗ ſchloß mich von meiner Seligkeit abhalten?

Herr Golding! mein Gott! was haben Sle denn vor? keuchte ihm die Aufwärterin entgegen⸗ die durch den ſchrecklichen Laͤrmen aus bem erſten Schlummer etwas unſanft geruͤttelt, mit gleichen