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andern Vorſteher ſeiner Landsmannſchaft ſich Waffen und ſodann einen Sekundanten zu beſorgen; Schmer⸗ zing wollte den Zeugen machen, weil er, um gut zu ſekundiren, die Waffe nicht geſchickt genug fuͤhrte. Sie ſchieden mit dem Verſprechen, ſich morgen um 9 uhr auf dem Eichenkrug zu treffen; weil das Zu⸗ ſammenreiten, wie bekannt, den Pudeln und Schnur⸗ ren ſehr verdaͤchtig iſt.
Kaum hatte Golding den Wall betreten, der von dem Monde nur ſparſam erleuchtet war— denn die großen Lindenbaͤume warfen ihre rieſigen Schat⸗ ten, wie abentheuerliche Maſſen, in den ſandigen Weg— als er einen Menſchen vor ſich hergehen ſah, der ſich oft nach ihm umzuſehen ſchien. Gol⸗ ding ſtellte ſich, um ſich dem Sturme ſeiner Empfin⸗ dungen einmal recht uͤberlaſſen zu konnen, an den Abhang des Walles, und ſchaute auf die weite Ebene nach der Stegemuͤhle zu. Still war Alles um ihn her, laue Sommerluͤfte lispelten uͤber ihm in den Lindenblättern, wie Stimmen ſeines Genius. Hei⸗ lige Wehmuth durchzuckte ihn und der Gedanke an Emmelinen war lange nicht mit ſolcher Macht in ſeine Seele getreten. Eine YPerle zitterte an der Wimper des fuͤhlenden Zuͤnglings, und ein Seufzer wand ſich aus der innerſten Bruſt hervor. Emme⸗ line! rief er halblaut, und— da ſtand der Fremde vor ihm und gruͤßte mit einem herzlichen„Guten Abend!“


