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So unangenehm Gorumg in vreſem wewevvuen Augenblick eine Storung war, ſo erwiederte er doch den freundlichen Gruß eben ſo freundlich. Er glaub⸗ te anfangs einen Bekannten erkennen zu müſſen, doch ſah er bald ſeinen Irrthum. Es war ein Stu⸗ dio, den er erſt ſeit dem Sommerſemeſter bemerkt hatte. Wohl erinnerte er ſich, den ſchoͤn gebildeten jungen Mann oͤfter geſehen, ja ſogar wahrgenom⸗ men zu haben, daß ſich derſelbe an ihn zu draͤngen ſchien, und ſchon einige Mal ein Geſpraͤch an oͤffent⸗ lichen Orten mit ihm anzuknuͤpfen Gelegenheit ge⸗ ſucht hatte; bei ſeiner Scheu aber vor allen platten Bekanntſchaften mit herz⸗ und geiſtloſen Menſchen, hatte er nie recht auf ihn reflektirt.
„Sie wollen ſich morgen ſchlagen,“ fing der Fremde mit einer zutraulichen Dreiſtigkeit an:„ich bin ſo frei, mich Ihnen als Sekundant anzubieten.“
Erſtaunt ſiel ihm. Golding in die Rede:„Ich habe weder das Vergnuͤgen, Sie zu kennen, noch kann ich begreifen, wie Sie zur Kenntniß meines Vorhabens kommen, denn ich haͤtte ſchwoͤren wollen⸗ daß außer mir und meinem Freunde, den ich ſo eben verlaſſen habe, in der ganzen Georgia Auguſta keine Seele wuͤßte, daß ich mich morgen pauken will.“
„So wunderbar Ihnen das vorkommt“ gegen⸗ redete der Fremde:„ſo natuͤrlich iſt der Weg, auf dem ich zur Mitwiſſenſchaft Ihres vermeintlichen Geheimniſſes gekommen bin, denn ich war bei der Herausforderung äugegen⸗ zwar nicht in der Stube,
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