Teil eines Werkes 
1. Theil (1828)
Entstehung
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ich ſie überraſcht, wenn ihre ſchwarzen feurigen Au⸗ gen gluͤhende Blitze auf mich ſchleuderten, aus denen nur zu deutlich das Feuer einer ungeregelten wilden Leidenſchaft blickte. Du weißt, welchen ungeheuern Aufwand Fanny Wilmeſon macht, und doch weiß Niemand, woher ſie ihre Summen zieht, Niemand⸗ wer ſie eigentlich iſt.

Die mancherlei Geruͤchte, die ihretwegen im⸗ mer im umlauf geweſen ſind; das Geheimniß, das ſie ſelbſt aus ſich macht und dann, daß ſie faſt nur in Hannover iſt, wenn auch ich mich dort aufhalte, die uͤbrige Zeit mit Reiſen, Gott weiß wohin, zu⸗ bringt, haben mir nie ein gutes Licht von ihr ge⸗ geben. Warum ſucht ſie meine Geſellſchaft gerade immer? Wie oft hat ſie mir nicht ſchon in Goͤttin⸗ gen zaͤrtliche Beſuche abgeſtattet! Ach! und was das ſchrecklichſte iſt, es hat ſich ſeit jener Zeit allmaͤlich ein fremdes Etwas zwiſchen Emmelinen und mich geſtellt, was ich mir nur durch die Dazwiſchenkunft dieſer Wilmeſon erklären kann.

Golding ſchwieg und ſtarrte dann in die laut⸗ loſe, vom Mond erleuchtete Nacht hinaus, als wolle er in den gigantiſchen Wolkenſchatten, die vor ihnen hintanzten, ſein kunftiges Geſchick entziffern, als ſähe er in ihnen feindlich ihm draͤuende Geſtalten.

Theurer Eduard, pegann nach einigen Mi⸗ nuten Schmerzing:du haſt mir die Schaͤtze deines Herzens geoͤffnet; die Zukunft ſoll dir beweiſen, daß ich deſſen nicht ganz unwuͤrdig bin, ob ich gleich