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Der Duft des neuen Topfes, welcher jetzt aufge⸗ tragen wurde, wirbelte dem Bootsmann kräftig ent⸗ gegen; er that einen tüchtigen Zug, wandte ſich wie⸗ der zum Steuermann der Najade und fuhr fort:„Ja, wer Parkers Thun in den fremden Gewäſſern ſieht, gleichviel, ob unter der Glut der Mittagslinte, oder im Eiſe des Nordpols, im Kampfe mit unſern Fein⸗ den zur See, oder mit Maratten und Menſchenfreſ⸗ ſern, im einfachen Dienſt, oder beim Grogglaſe, der freut ſich über die kalte Ruhe, mit der er am Bord unter dem Sauſen der Kugeln ſeine Pfeife handhabt, oder wie er mit der Rieſenfauſt das Schwert auf das Heidengeſindel an den fremden Küſten ſchwingt, und über die Heiterkeit, mit der er beim vollen Glaſe vie herrlichſten Lieder ſingt. Ja, dann giebt es keinen luſtigern Burſchen unter allen Winden, als unſern Parker.“
„So wie's aber heimwärts geht,“ ſchaltete der Steuermann ein,„ſo iſt er wie verwandelt. Immer toller wird ſein närriſcher Spleen, und ſieht er nun vollends die weißen Berge von Altengland, dann wird er unwirſch, wenigſtens ſobald wir die Anker an ir⸗ gend einer Küſte fallen laſſen. Spähend, wie ein ſcheuer Luchs von Ceylon ſchleicht er über's Deck hin. Jeden hört er reden, er ſelbſt ſpricht nur wenig. Sein Blick aber dringt in's innerſte Mark ein, und auf ei⸗ nes jeden Geſicht, möcht' ich ſagen, lieſit er, was ei⸗ ner denkt. So treibt er's nun ſchon manches Jahr. Den Dienſt wahrt er dabei, wie einer der Beſten. Aber der Teufel weiß, worüber er ſpintiſirt. Hier geht er nur ſpät Abends ans Land, und nüchtern, wie ein Fiſch, kommt er jedesmal mit dem Kanonen⸗ ſchuß, ganz das Gegentheil von uns Andern, pünktlich an Bord.“


