Teil eines Werkes 
2. Theil (1856)
Entstehung
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„Wie kommt's denn, daß man hier noch keinen Fuß von ihm geſehen hat?“ fragte der Quartier⸗ meiſter.„Er iſt doch ſonſt den Wirthshäuſern nicht abhold.“

„Ei, weißt Du nicht, was mit ihm geſche⸗ hen?“ verſetzte der Bootsmann.„Iſt er denn noch nicht zurück?“ wandte er ſich zum Steuermann der Najade.

„Kein Wort weiß ich!“ rief der Quartiermeiſter. „Iſt er denn nicht an Bord Eueres Schiffes, Mſtr. Mac Tillies?“

„Nicht ſo,“ entgegnete dieſer.„Er fehlt ſeit einer Woche, ſeit dem bangen Tage. Als nämlich die Franz⸗ männer ihre Segel rückwärts braßten, da kämpfte ei⸗ nes ihrer leichtern Fahrzeuge, welches von der Flotte weit abgetrieben war, ſchwer mit den Wellen. Die Nacht trat ein, und es hatte ſich noch nicht wieder mit der Flotte vereinigt. Der Wind trieb es fort⸗ während nach Oſten, es ſchien beträchtlichen Schaden gelitten zu haben und ſich mit dem Marsſegel an dem kurzen, gebrochenen Maſte nicht mehr flott halten zu können. Wir ſegelten auf gleicher Höhe mit dem Schiffe, als, wie Ihr wißt, das letzte Signal vom Admiralſchiff, das man noch erkennen konnte, der Es⸗ cadre den Befehl ertheilte, ſo gut es anginge, nach der Bantry⸗Bay oder nach irgend einem andern na⸗ hen Hafen zurückzugehen und auf dem Wege die feind⸗ lichen Schiffe, mit welchen man etwa noch zuſammen⸗ träfe, aufzubringen oder zu vernichten. Unſer Kapitän machte alsbald Jagd auf das feindliche Schiff, ſo gut es die hochgehende Fluth erlaubte, und wir hatten Segel aufgeſetzt, mehr, als wir tragen konnten. Doch unfern vom Mizenpoint, wo es durch das Vorgebirge geſchützt wurde, verloren wir es plötzlich aus dem Ge⸗

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