Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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gleich ſiehte ich in ſo pathetiſchen Ausdrücken, als mir nur mög⸗ lich war, um die Gunſt einer Zuſammenkunft. Nach Beendigung meiner Arbeit übergab ich ſie Strap, der vor Freuden herumhüpfte, und den Brief an die bezeichnete Stelle legte, wo ſich das Haus einer nicht weit von Bondſtreet entfernten Putzhändlerin befand, und bat ihn, eine Zeitlang an der Thüre Wache zu halten, da⸗ mit er die den Brief abholende Perſon enidecke. Nach Verfluß von weniger als einer Stunde kehrte er mit fröhlicher Miene zurück, und ſagte mir, bald nach der Ablieferung des Briefs ſey ein Sänf⸗ tenträger angerufen, und ihm der Auftrag gegeben worden, den Brief in das Haus eines reichen Herrn in der Nachbarſchaft zu bringen. Dorthin ſey Strap ihm gefolgt, und habe den Brief ei⸗ ner Kammerjungfer übergeben ſehen, die den Boten bezahlt habe. Die Thüre ſey hierauf verſchloſſen worden. Er habe ſich nun in einem anſtoßenden Bierhauſe, wo er eine Pinte Ale zu ſich ge⸗ nommen, erkundigt, und erfahren, der Eigenthümer des Hauſes habe eine einzige, ſehr ſchöne Tochter, die einſt ſein ganzes Ver⸗ mögen erben werde; dieſe und keine andere könne die Schreiberin des Briefes ſeyn. Ich war gleicher Meinung mit ihm, wiegte mich in glänzenden Ausſichten ein, kleidete mich ſogleich an, und ging in großem Staate an dem Hauſe, welches meine unbekannte Anbeterin einſchloß, vorüber. Meine Eitelkeit ſah ſich auch nicht getäuſcht, denn ich bemerkte ein junges, liebenswürdiges Weſen an einem Fenſter des Speiſezimmers ſtehen, das, wie ich mir einbil⸗ detete, mich mit mehr als gewöhnlicher Neugierde anſah. Damit ſie meinem Anblicke ſich hingeben, und ich zugleich des ihrigen mich erfreuen könnte, ſtand ich abſichtlich ſtill, und ertheilte Strap in der Straße, gerade ihr gegenüber, Befehle, wodurch ich Gelegen⸗ heit bekam, ſie deutlicher zu ſehen, und mir zu einer, mit ſo gro⸗ ßen Vollkommenheiten prangender Eroberung Glück zu wünſchen. Nach einigen Minuten verſchwand ſie, und ich begab mich in mein Koſthaus, mit ſo entzückenden Hoffnungen, daß ich den Appetit