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Freunde traf; hierauf gingen wir in das Theater, und von da
aus in meine Wohnung, wo wir mit der fröhlichſten Laune von der Welt zu Nacht ſpeisten.
Neunundvierzigſtes Kapitel.
Ich erhalte eine Ausforderung; Folgen derſelben; nach Ausgleichung des Streites werde ich verhaftet, ein Schritt, den Straps Beſorgniß und Liebe zu mir veranlaßt, ich erhalte aber nach Auseinanderſetzung der Sache ſogleich wieder meine Freiheit; das Benehmen Herrn Oregan's und ſeiner zwei Freunde; ich beſuche Melinda, und unterhalte ſie mit der Erzählung des Duells; mache ihr einen Heirathsantrag; ſie ſtellt die Entſcheidung ihrer Mutter anheim, bei der ich foͤrmlich um die Hand ihrer Tochter anhalte; das Benehmen der alten Dames ich erhalte eine abſchlagige Antwort; raͤche mich fuͤr die Abweiſung.
Als ich am folgenden Tage im Begriffe ſtand, auszugehen⸗ ſo brachte mir Strap einen Brief mit der Adreſſe:„An Herrn Random Esgre.“ der, als ich ihn geöffnet hatte, eine Ausfor⸗ derung enthielt, in folgenden ſonderbaren Ausdrücken:
„Mein Herr! Da ich in Erfahrung bringe, daß Ihr der Miß Melinda Gooſetrap Eure Liebe ſchenket, ſo diene dieß Euch zur Nachricht, daß ſie mit mir verſprochen iſt, und daß ich gegen⸗ wärtig Euch hinter dem Montaguehauſe mit einem Poare guter Piſtolen in der Hand erwarte. Dort will ich, wofern 2br meiner Aufforderung Folge leiſtet, Eurer Zunge, wenn das Leber Furen Körper verlaſſen, das Geſtändniß erpreſſen, daß Ihr jenes Fräu⸗
lein weniger verdient, als der Eurige Rourk Oregan.“
Aus dem Style und der Ueberſchrift dieſes Billets ſchloß ich, daß mein Gegner ein ächter Mileſier ſeyn müſſe, worüber ich


