Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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eine feſte Geſundheit an H vergendet habe. Schon mancher junger Mann ſey ſein Opfer dadurch geworden, daß er ihn in liederliche Geſellſchaften eingeführt, und in jeder Art von Aus⸗ ſchweifung ihm das infamſte Vorbild gegeben habe. Wofern ich mich nicht vor ihm in Acht nehme, ſo werde er mich binnen Kur⸗ zem meines Geldes ſowohl, als meines guten Rufs, berauben. Ich dankte ihm für ſeine Mittheilung, und gab ihm das Verſpre⸗

chen, mich darnach zu richten, wobei ich ihm jedoch ſagte, es wäre

mir ſehr erwünſcht geweſen, wenn er mich früher davon unterrichtet hätte, denn ich würde dadurch fünf Guineen gerettet haben.

Trotz deſſen war ich jedoch ſehr geneigt, Vieles von dieſen Beſchuldigungen Medlars auf Rechnung ſeines Grolls wegen der Freiheiten, welche Banter ſich bei Tiſche gegen ihn herausgenom⸗ men hatte, zu ſchreiben. Ich wandte mich deßhalb, ſo bald ich mich losmachen konnte, an Wagtail, mit der Bitte um ſeine Mei⸗ nung über den in Frage ſtehenden Charakter, entſchloſſen, beider Berichte, ſoweit jeder Partei hiebei war, zuſammen zu ſtellen, und meine Anſicht hiernach feſtzuſtellen, ohne mich ſtreng an jeden einzeln zu halten. Der Doctor gab mir die Verſicherung, Banter ſey ein ganz artiger junger Mann von gebildetem Stande, guter Herkunft und Vermögen; ein gelehrter, geiſtreicher und kritiſcher Kopf, der von der Stadt vollkommene Kenntniß beſitze. Seine Ehre, wie ſein Muth, ſeyen über jeden Zweifel erhaben, ungeach⸗ tet er ſich einige Ausſchweifungen habe zu Schulden kommen laſſen, ſein Hang zur Satyre ihm Feinde zugezogen, und Andere gegen ſeine Bekanntſchaft lau gemacht habe. Aus dieſen verſchiedenen Schilderungen ſetzte ich mir nun Banters Bild ſo weit zuſammen: er ſey ein junger Mann von hellem, aufgewecktem Verſtande, der ſein Vermögen verſchleudert, jedoch noch Kräfte zum Genießen habe, und mit der Welt zerfallen ſey, weil er nicht nach ſeinen Wünſchen über ſie verfügen könnte.

Abends begab ich mich in das Bedford⸗Kaffeehaus, wo ich meine