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gegen die Geſellſchaft, dieſe boshaften Beſchuldigungen ſeyen dieſes Menſchen eigene Erfindungen, weil er ihm kein Geld leihen wolle, um es mit Gaunern und Huren durchzubringen.
„Eine höchſt wahrſcheinliche Geſchichte,“ ſprach Banter,„daß ich Geld von einem Manne borgen ſollte, der tauſend Pfiffe an⸗ wenden muß, um es dahin zu bringen, daß ſeine Wochenrente bis Samſtag Nacht ihm ausreicht. Zuweilen ſchläft er vierundzwanzig Stunden lang an Einem fort, wodurch er ſich drei Mahlzeiten und obendrein die Ausgaben für das Kaffeehaus erſpart. Ein anders⸗ mal ſtillt er Mittags ſeinen Appetit mit Brod, Käſe und Dünn⸗ bier, und manchmal ſpeist er in einem Garkeller Ochſenkinnbacken um zwei Pence.“
„Ihr ſeyd ein lügneriſcher Hund!“ ſchrie Medlar in einem Uebermaße von Wuth,„ich kann über genug Geld verfügen, um Eure Schneidersrechnungen zu bezahlen, die gewiß keine Kleinig⸗ keit ausmachen; und ich habe gute Luſt, Euch einen überzeugenden Beweis von meinen Umftänden dadurch zu geben, daß ich Dich, Bube! wegen Verläumdung gerichtlich verfolge!“ Jetzt hatte ſeine Erbitterung ihren Höhepunkt erreicht, da ſie ihm den Appetit raubte, und er ſaß ſchweigend da, ohne einen Biſſen verſchlingen zu können, während ſein Plagegeiſt ſeine Luſt daran hatte, ihn recht in Harniſch zu jagen, und ſeinen Aerger noch vermehrte, als er ihm den Rath gab, wegen des kommenden Faſttags ſich nur brav vollzuſtopfen.
Nach dem Mittageſſen begaben wir uns in das zum Kaffee⸗ trinken beſtimmte Zimmer, und Banter, der ſich irgendwo verſagt hatte, ging fort, nachdem er die Hoffnung ausgedrückt hatte, heute Abend Wagtail und mich im Bedſord⸗Kaffeehaus anzutreffen. Er hatie uns kaum den Rücken gewandt, als der alte Herr mich bei Seite nahm, und ſagte, er bedaure, mich auf ſo vertrautem Fuße mit dieſem Menſchen ſtehen zu ſehen, der einer der gemeinſten Wüſtlinge der Stadt ſey, und bereits ein ſchönes Vermögen und


