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davurch an den Tag, daß ich ihm ſagte, er irre ſich in meinen Abſichten, und ich wünſche, daß er mir erlaube, mein Benehmen nach meinem eigenen Gutdünken einzurichten. Er entſchuldigte ſich, daß er ſich dieſe Freiheit gegen mich herausgenommen, ſchrieb ſie der Wärme ſeiner Freundſchaft zu; um mir einen ungewöhnlichen Beweis derſelben zu geben, bat er mich, ihm fünf Guineen zu leihen, mit der Verſicherung, es gebe wenige Leute, welche er ſo weit mit ſeinem Vertrauen beehre. Ich gab ihm das Geld, und geſtand ihm, von ſeiner Aufrichtigkeit ſo ſtarke Ueberzeugung zu haben, daß er keine Gelegenheit mehr habe, ſie wiever auf eine ſo ſtarke Probe zu ſtelen.„Ich hätte,“ ſagte er,„noch weitere fünf Guineen von Euch verlangt; da ich aber vernahm, Ihr ſeyd in vergangener Nacht um achtzehn geprellt worden, ſo dachte ich, Eure Kaſſe möchte erſchöpft ſeyn, und beſchloß, meine Bitte demgemäß einzurichten.“
Ich konnte mich einer Verwunderung über das cavaliermäßige Benehmen dieſes Stutzers nicht enthalten, und frug ihn nach der Urſache ſeines Ausdrucks„geprellt.“ Hierauf gab er mir zu ver⸗ ſtehen, auf dem Wege zu mir ſey er Tom Toſſle begegnet, der geſtern zugegen geweſen, und ihm die Einzelheiten des Abends berichtet habe. Dann habe derſelbe alle Artigkeiten, welche ich Melinda geſagt, wiederholt, womit er die Stadt unterhalten wolle; und unter Anderem ihn verſichert, meine Dame habe mich mit ſo wenig Feinheit betrogen, daß nur ein wahrer Novize es nicht habe bemerken können.
Der Gedanke, ein Gegenſtand des Spotts für Gecke zu wer⸗ den, und noch obendrein mein Geld zu verlieren, verwundete mich im Augenblicke tief; voch bekämpfte ich meinen Unwillen, und ſchwor, Niemand ſolle ungeſtraft Melinda's Charakter antaſten, oder mein Benehmen in's Lächerliche ziehen. Hierauf gab er trocken zur Antwort, es heiße den Augiasſtall miſten wollen, wenn ich Jedermann, der auf meine Unkoſten ſich luſtig machte, zu züch⸗


