Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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und bat mich, niemals wieder in dieſem Ton mit ihm zu ſprechen, wenn ich nicht ſein Herz brechen wolle.

Die unveränverliche Freundſchaft dieſes guten Geſchöpfs er⸗ füllte mich mit den Gefühlen der größten Dankbarkeit, und legte in die Wagſchale meines Entſchluſſes, in den Beſitz eines Vermö⸗ gens zu gelangen, ein großes Gewicht, um ihm meinerſeits mei⸗ nen Edelmuth beweiſen zu können. In dieſer Abſicht beſchloß ich, die Sache mit Melinda zu einem ſchnellen Abſchluſſe zu bringen, da ich wohl wußte, daß noch einige ſolche Nächte, wie die letzte, mich völlig außer Stand ſetzen würden, irgend eine andere vor⸗ theilhafte Liebſchaft zu verfolgen.

Während ich mich in Gedanken mit Plänen für mein künftiges Verhalten beſchäftigte, beehrte mich Banter mit einem Beſuche, und frug mich nach dem Frühſtücke, wie ich den vergangenen Abend zugebracht habe. Ich erwiederte, ich hätte mich in einem Privat⸗ hauſe ſehr angenehm unterhalten.Ja, ſprach er mit einem ſarkaſtiſchen Lächeln,Ihr verdienet Etwas Außerordentliches für den bezahlten Preis. Ueber dieſe Einleitung ſtutzte ich, und ſtellte mich, als wüßte ich nicht, was er meine.Kommt, kommt, Random! fuhr er fort,Ihr braucht mir Nichts zu verſchweigen, was bereits die ganze Stadt weiß. Ich wünſche, jenes tolle Abentener zwiſchen Euch und Bragwell in Hampſtead wäre weniger öffentlich geworden. Alle geſchäftigen Zungen haben ſich in Be⸗ wegung geſetzt, um Euren wahren Charakter und Eure Verhält⸗ niſſe auszuforſchen, und Ihr könnt Euch denken, welche Vermu⸗ thungen auf Eure Koſten aufgeſtellt worden ſind. Die Einen hal⸗ ten Euch für einen verkappten Jeſuiten; die Andern für einen Agenten des Prätendenten; wieder Andere vermuthen in Eurer Perſon einen Glücksjäger, Spieler, weil Niemand von Eurer Fa⸗ milie oder Eurem Vermögen Etwas weiß; eine vierte Partei end⸗ lich iſt der Anſicht, Ihr ſeyd ein iriſcher Glücksritter. Dieſe letzte Vermuthung berührte mich ſo nahe, daß ich, um meine Ver⸗