Teil eines Werkes 
3. Band, Roderich Random : Roman : 3. Band (1840) The adventures of Roderick Random
Entstehung
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thun, obgleich ich vorausſehe, daß er mich in große Ausgaben ſtürzen würde, und hieß ihn die in vergangener Nacht beim Kar⸗ tenſpiel verlorene Summe errathen. Er kratzte ſich am Kinn, be⸗ theuerte ſeinen Abſcheu vor Karten, deren bloßer Name ihm den Angſtſchweiß auspreſſe, weil ihm dann ſogleich der Geldfinder einfalle, und ſprach:„Nun habt Ihr es aber mit Leuten von anderm Schlage zu thun. Wie! ich vermuthe, wenn ihr vergan⸗ gene Nacht habet recht Haar laſſen müſſen, ſo werdet ihr kaum unter zehn oder zwölf Schillingen weggekommen ſeyn.“ Dieſe Einfalt ärgerte mich, da ich mir zugleich einbildete, ſie ſey nur erkünſtelt, um mir wegen meiner Thorheit einen Seitenhieb zu geben. Ich frug ihn deßhalb etwas hitzig, ob er denn glaube, daß ich den Abend in einem Keller mit Sänftenträgern und Gaſ⸗ ſenmenſchern zugebracht habe, und ließ ihn zugleich wiſſen, meine Auslage belaufe ſich auf achtzebn Guineen.

Hogarths Pinſel wäre nöthig, Strap's Entſetzen und Be⸗ trübniß über dieſe Nachricht wieder zu geben. Das Becken, worin er den Seifenſchaum ſchlug, glitt ihm aus der Hand, und er blieb eine Zeit lang unverrückt in dieſer komiſchen Stellung mit offenem Munde und weit aus ihrer Höhle hervorgetriebenen Augen. Jevoch gedachte er meines reizbaren Temperaments, und daß ich keinen Widerſpruch vertragen konnte, deßhalb verſchluckte er ſeinen Aerger, und ſuchte ſich wieder zu faſſen. In dieſer Abſicht machte er den Verſuch, zu lachen, allein er brach ſtatt deſſen, weil ſeine Zähne ihm den Dienſt hiezu verſagten, in ein Gewimmer aus, ergriff ſeine Seifenkugel und zinnerne Schüſſel, rieb meinen Bart mit der einen, und entleerte die andere auf mein Geſicht. Ich that, als bemerkte ich ſeinen Zuſtand nicht; erinnerte ihn jedoch, als er ſeine Faſſung wieder erhalten hatte, an ſein Recht, und verſicherte ihn von meiner Bereitwilligkeit, ihm ſein Eigenthum auszuhändigen, wenn er es verlange. Hierüber wurde er böſe, weil er glaubte, ich ſetze ein Mißtrauen in ſeine Freundſchaft,